| Youngriders Camp 2009 ! |
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Youngriders Camp 2009 ...
Wir schreiben 26.Juli 2009, der Tag an dem das lange Warten ein Ende hatte. Im Cross Country Valley in Tapolca (H) rückten eine junge Dame und 17 Jungs zu einer weiteren Auflage des Youngriders Camp ein. Die Anmeldung, die technische Abnahme und das bereits übliche Begrüßungsritual inkl. "Verleihung" des offiziellen Camp T-Shirts erleichterten den Ridern den Einstieg und bildeten die bewusst kurz gehaltenen Inhalte des ersten Tages. Schließlich sollten die Kräfte für den ersten Trainingstag gespart werden...
Montag, 07.00 Uhr. Voll konzentriert und zu 120% motiviert traten alle pünktlich zum ersten Morgensport an. Glaubt man den Aussagen so mancher Mütter so handelte es sich bei der vorgespielten Konzentration mehr um Angst vor Liegestützen die wegen diverser Fehler gepumpt hätten werden müssen als der tatsächlichen mentalen Vorbereitung. Nichts desto trotz wurden durch diese Stunde alle munter und es konnte zum ersten mal um 09.00 Uhr ab auf die Strecke gehen. Mittels Videoanalyse jedes Riders wurde ein Ist-Stand erhoben und auf diesen Stand das Trainingsprogram für die nächsten Tage fest gelegt. Trotz einer Vielzahl von technischen Problemen, die Dank unseres Mechanix Peter Grabenbauer sehr rasch behoben wurden, fand der erste Tag gegen 19.00 Uhr sein Ende.
Spätestens am zweiten Trainingstag war dem letzten klar dass es eine große Portion Ehrgeiz braucht, um sich der Herausforderung des Camps zu stellen. Nicht jeder ist einen 12 Stunden - Tag gewohnt. Morgensport, Vormittagstraining, Mittagspause, mit dem Fahrrad ins Schwimmbad zum Abkühlen, Nachmittagstraining und abendliches Ausdehnen. Selbst für gut trainierte Teilnehmer ein hartes Stück Arbeit. Aber wie immer im Leben gibt es auch auf dem Bike ohne Fleiß keinen Preis - oder besser gesagt es darf ruhig ein bisserl weh tun wenn es etwas bringen soll.
Zur Wochenteilung zwangen uns die prognostizierten Temperaturen bereits beim Morgensport dazu vom normalen Tagesplan abzuweichen. Bereits nach einer halben Stunde ging es zum Frühstück, dafür das Vormittagstraining um eine Stunde verlängert.
Den Mittwochnachmittag nutzten wir zur Erholung. Nicht nur das harte Training der letzten Tage und deren Spuren an diversen Gelenken sonder auch die Temperaturen weit jenseits der C 30° zwangen uns in die Knie. Oder besser gesagt in die Autos die uns an den Balaton brachten. Dort starteten wir nicht nur den Versuch unsere Akkus wieder aufzuladen bzw. abzukühlen, sondern setzten auch alles daran ein doppeltes Revival des Titanikunterganges zu inszenieren. Blöd nur dass ein Tretboot für max. 6 Personen auch bei 12 noch nicht unter geht.
Der Donnerstag begann wieder mit dem allseits beliebten Morgensport - Ausdauer, Schnellkraft, Beweglichkeit und Koordination standen auf dem Programm. Nach dem stärkenden Frühstück startete erneut das Training auf der Motocross – Strecke. Da es der Wettergott wieder nicht gut mit uns meinte, schmachteten wir erneut bei brutaler Hitze. Was soll´s? Wer an sich selbst den Anspruch der „Unkaputtbarkeit“ stellt, den darf das Bisschen von C 36° und mehr unter der Schutzausrüstung auch nicht stören – und so trainierten sie bis gegen 19.45 Uhr die Partie ohne jede Nachspielzeit abgepfiffen wurde.
Er war da, der Freitag. Für einige Erlösung da das Training endlich ein Ende nahm, für andere der Höhepunkt der Woche, es war Renntag. Etwas entspannter als sonst ging es an den Morgensport und an das Vormittagstraining, schließlich sollten ja alle fit an den Start gehen. Gingen sie auch, jedoch forderte das Rennen so seine Opfer. Leider erwischte es gerade einen der Kleinsten im Feld am Schlimmsten. Maxi Enzinger stürzte auf seinen Lenker und musste daher für zwei Tage im Krankenhaus bleiben, ist aber mittlerweile schon wieder voll fit und freut sich auf das nächste Jahr. Zu den anderen Verletzungen ist zu erwähnen dass alle bis zum Heiraten wieder gut werden. Oder um mit dem Worten eines erfahrenen Riders zu sprechen:
„Wer sich nie weh getan hat, der ist auch nie richtig gefahren“.
Abschließend sei gesagt dass das Camp wieder sehr erfolgreich war und gerade zu nach einer erneuten Auflage im nächsten Jahr schreit.
In diesem Sinne auf ein Wiedersehen beim YRC 2010 und viel Spaß auf der Mühle, das Leben ist ohnehin ernst genug.
See you offroad…
Martin und Düsen
PS.: Im Namen von Roli, Murki, Martin und Düsen geht ein besonderer Dank an:
Monika, Kerstin und Rebecca für die außerordentliche leibliche und medizinische Versorgung sowie die Krankentransporte
Peter Grabenbauer für die perfekte technische Betreuung
Remi und Andi für die Unterstützung während der gesamten Trainingswoche
Heinz Stocker und Intersport Eybl in Graz für seinen sportlichen Einsatz und die zur Verfügungsstellung der Sportgeräte
Márti und Lazi ein Lob an die Küche
Fa. Euromotors für die Ersatzteilstellung und Unterstützung bei den Shirts
Fa. Notter für Erstellung sämtlicher Textildrucke und Aufkleber
Hotel Pelion für die Schwimmbadnutzung
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