4. Lauf zum österreichischen Endurocup 2016 in Pramlehen !

- oder wer hat`s erfunden......

Am vergangenen Wochenende pilgerten Berichten zu Folge 340 Endurofahrer nach Pramlehen um sich beim vierten und zugleich letzten Lauf zur diesjährigen Ausgabe des österreichischen Endurocups ein Stelldichein zu geben. Endurofahrer, keine Karussellschaffner !

In gewohnt ausgezeichnetem Gelände wurde dem Enduroherz wieder einmal alles geboten, was schon in den Jahren zuvor für sehr viel Freude gesorgt hat.

„Die Abwechslung von Endurowandern und sinnbefreitem Ondrucken war echt geil“, kommentiert zum Bespiel Marco Pinter der nach Phase der intensiven, maturabedingten Flüssigkeitsaufnahme wieder an einem Rennen teilnahm. Hat Marco P. die große Runde noch sehr viel Spaß gemacht, so fühlte sich Marco Messner auf der knackigen Sonderprüfung wohler und raste bei den Junioren auf Rang 3. Vielleicht lag das an der von Patrick Käfer-Schlager angesprochenen Kondition, die aufgrund des Regens der Tage vor dem Rennen von Nöten war, um gut durchzukommen. Nichts desto trotz hielten sich die Verzögerungen durch Anhäufungen von Enduristen auf den schweren Streckenteilen in Grenzen und es konnte flüssig gefahren werden. Das Verhalten der Teilnehmer war laut Patrick KS ebenfalls vorbildhaft, da auch auf der Sonderprüfung für schnelle Fahrer Platz gemacht wurde und ihm bei den Junioren den Tages- und Jahressieg ermöglichte. Overall matche sich Patrick nach vorne mit Martin Ortner, diesmal auf einer 300er (nicht auf 275er, was sich aus Mix von 250 und 300 ergab), und mit Manuel Isopp nach hinten der entgegen seiner Teamstrategie definitiv kein Abkürzer ist. Berni Pretschuh fand ebenfalls lobende Worte für die Strecke, kam erstmals wieder schmerzfrei über die Runden und in der Jahreswertung auf Rang 4. Für den Geschmack von Matthias Pinter war alles dabei was er sich erwartet hat. Matthias fuhr auf Rang 25 in der E2 und war damit und sich selbst sehr zufrieden. Florian Kirchmayer, gebremst durch die fehlende Zeltfestwertung hat seine Leidenschaft zu alten, unnötigen Fehlern leider wieder gefunden und ließ auf der Sonderprüfung nach eigenen Angaben immer wieder unnötig Zeit liegen. Schnell genug war Flo trotzdem noch und  holte sich den Tages- wie auch den Jahressieg bei den Rookies.

Für das 907racing Team ist es zusammengefasst eine gelungene Saison bei der zweiten Auflage des Österreichischen Endurocups. Wir bedanken uns bei den Organisatoren für diese wirklich geile Serie und freuen uns auf die dritte Auflage im Jahr 2017 !

ONKEL DÜSEN

PS: Die Differenz aus Berichten und Ergebnislisten ergibt eine Zahl von 60, bedeutet dass noch weit über 60 Fahrer in den Untiefen der Pramlehener Wälder umher irren. Ich hoffe man findet sie, und auch etwas Anstand sowie Bescheidenheit noch vor dem Winter. Sonst gäbe es nächstes Jahr noch mehr tote Pferde zu reiten…