Mensch ist das idyllisch hier !

Stammt jetzt nicht wie man vermutet von einem unserer Lieblingsnachbarn, nein. Diese Feststellung kam aus dem Mund von niemand geringerem als dem allseits bekannten Thomas Pirolt. Toml schaffte es mit wenigen Worten, wofür ich mir die Finger wund schreiben müsste. In einem Satz zusammengefasst der Rennbericht vom 2. Ötscher Enduro Race, danke dafür nach Kärnten !

LG Onkel Düsen

 

PS: Ich kann leider nicht anders und möchte trotzdem ein bisschen mehr darüber schreiben.

Bei der ersten Ausgabe noch vom Wetter benachteiligt, stand der 2. Auflage dank der hervorragender Vorbereitung von Karl Teufl und seinem Team und der Gunst des Wettergottes einer perfekten Rennveranstaltung am letzten Wochenende nichts im Wege. Am Freitag stand nicht nur das freie Training und der Prolog für die Startaufstellung auf dem Programm, sondern auch erstmals ein Enduro Cross Bewerb. Ein wirklich sehr unterhaltsamer Side Event, bei dem es im „gerechten“ KO–Modus über Baumstämme, Wurzeln und Reifen ging - Fahrern wie auch Zuschauern vom Platzsprecher ordentlich eingeheizt wurde.

Am Samstag gaben sich rekordverdächtige 304 Starter sich ein Stelldichein und nahmen die je 3 Enduro- und Prologrunden in Angriff. Trotz der Vielzahl an Fahrern, kam es weder entlang der Etappe, der Sonderprüfung noch in den schweren Elementen zu keiner höheren Konzentration von Enduro Fahrern samt Sportgerät an einem geografischen Punkt. Denn Stau, meine geschätzten Freunde der unqualifizierten Kritik, steht kurz für Verkehrsstau und beschreibt einen stark stockenden oder zum Stillstand gekommenen Verkehrsfluss auf einer Straße ! Auch wenn die Strecke über den einen oder anderen Meter Forstweg geführt hat, so reden wir beim ÖEC noch immer von Enduro und keiner Karussellfahrt. Die Strecke forderte einigen Herrschaften mehr als vom Veranstalter gewünscht ab und sorgte für Blessuren, die hoffentlich bald wieder ausgeheilt sein werden. An dieser Stelle, gute Besserung meine Herren!

Nicht nur Strecke und Organisation, sondern auch die Ergebnisse der 907er sind lobenswert zu erwähnen:

Patrick Käfer Schlager siegte in der Junioren Klasse und kam auf den dritten Rang beim Championat. Florian Kirchmayer gewann die Rookies, durfte sich mit Platz 3 in der Zeltwertung einen weiteren Pokal mit nach Hause nehmen und rangiert zu guter letzt beim Championat auf 10. Marco Messner, erstmal nach einer 4Takt Verkühlung wieder auf einer 300 2-Takter unterwegs, schaffte es als Dritter ebenfalls auf das Podest bei den Junioren.

Abschließend möchte ich noch einmal die wirklich hervorragende Organisation rund um das Team von Karl Teufl hervorheben und mich im Namen der gesamten Enduro Familie für ein richtig geiles Rennen bedanken!

Über die Zeltwertung und den Spaß abseits der Strecke hülle ich nobel den Mantel des Schweigens – was beim Ötscher Enduro „off race“ passiert, bleibt am Ötscher.

onkel düsen